Vergangenen Samstag war allerhand los im Audizentrum Saarbrücken. Die Firmen Urgo medical und  Zender Orthopädie hatten zusammen mit der Scherer Autogruppe, Karlsberg und der Bild Saarland zum profesionellen Fotoshooting für saarländische Fußballmannschaften gerufen. 70 Vereine wurden vom eigens aus Bochum angereisten Profi-Team abgelichtet. Mehr ging beim besten Willen nicht mehr, obwohl das Interesse an der Aktion riesengroß

Sport belastet den Körper – Leistungssport in ganz besonderem Maße.

Aus Belastung kann dann ganz schnell auch Überlastung werden.
Wenn die Ursachen von Sportbeschwerden in Fehlbewegungen oder in biomechanischen Überlastungen liegen, können wir Ihnen als Sportler oftmals helfen:

 

 

  • In unseren Biomechanik-Labors untersuchen wir Haltung und Bewegung, um die Ursachen für Beschwerden zu bestimmen.
  • Durch orthopädische Hilfsmittel wie Einlagen oder Änderungen am Sportschuh korrigieren wir falsche Bewegungsabläufe.
  • Mit individuellen Bandagen unterstützen wir Ihre Gelenke und fördern den richtigen Bewegungsablauf.

Vertrauen Sie unserer Erfahrung im Umgang mit Leistungssportlern. Im Rahmen unseres Kooperationsvertrages mit dem Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz / Saarland versorgen wir Profis und Kaderathleten. Aber auch Freizeitsportler und Amateure sind uns willkommen. Wir arbeiten mit Trainern, Therapeuten und Sportärzten zusammen, um Sie als Sportler so schnell wie möglich wieder leistungsbereit zu machen.

 

(Grafiken (c) fotolia.com)

Worauf müssen Läufer achten, gerade, wenn sie neu anfangen mit dem Laufsport. Unser Beitrag gibt Tipps dazu.

I Ziele
Die Ziele eines Trainings zur Verbesserung der Koordination beim Laufen sind:
- Verbesserung von Lauftechnik und -ökonomie
- Verbesserung der Sprintschnelligkeit
- Verbesserung der Absprunggestaltung
- Angebote für ein effektives Aufwärmen schaffen.

Barfußlaufen gilt als gesund. Doch wenn die Socken in der Schublade bleiben, lauern ganz besondere Gefahren für Diabetiker-Füße: “Selbst kleinste Verletzungen an den Füßen können bei Menschen mit Diabetes schlimme Folgen haben”, berichtet der Erfurter Diabetologe Rainer Lundershausen, Mitglied im Vorstand der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.

Dahinter stecken zwei Effekte, erläutert Experte Lundershausen: “Die Nervenschädigung durch die zu hohe Zuckerkonzentration im Blut ruft zwar zuerst Empfindungsstörungen wie ein Kribbeln oder Brennen hervor – wir nennen das auch Ameisenlaufen -, in späteren Stadien lässt sie die Füße jedoch praktisch taub werden.” Dadurch bemerken die Betroffenen kleine Risse in der Haut, Blasen, die Bildung von Hornhaut und Hühneraugen oder auch Fremdkörper im Schuh nicht mehr – die Schutzfunktion durch den typischen Schmerz ist lahmgelegt.

Team-Check – Trainingsoptimierung im Jugendfußball
Um Nachwuchsspieler optimal aufzubauen, ist es wichtig, den Stand ihrer motorischen und körperlichen Entwicklung zu kennen. Während Lactat-Tests die konditionellen Fähigkeiten testen, kann man mit biomechanischen Tests erfassen, wie gut ein Spieler seine Körperhaltung kontrollieren kann. Je besser ihm dies möglich ist, umso leistungsfähiger wird er in kritischen fußballtypischen Situationen sein.

Rasen- und Kunstrasenplätze verfügen über spezielle mechanische Eigenschaften. Nach internationalen Studien treten beim Spiel auf Kunstrasenplätzen Verletzungen des Sprunggelenkes überdurchschnittlich häufig auf. Die Ursache liegt unter anderem darin, dass die Muskulatur, die die Sprunggelenke stabilsiert, weniger gut arbeitet. Auch die starke Dämpfung des Rasenplatzes führt dazu, dass die Muskeln des Sportlers verspätet und zu schwach reagieren. Als Folge davon wird das Sprunggelenk weniger gut stabilisiert; es kommt häufiger zum Umknicken und zu Verletzungen der Bänder und Sehnen der Sprunggelenke.

Die Vielzahl an Sportschuhen, speziell für den Laufsport, ist fast unüberschaubar geworden. Meist sind sich gerade Neuanfänger unschlüssig, worauf beim Schuhkauf zu achten ist.

Aufbau eines Laufschuhes
Als Schaft (1) wird der Teil bezeichnet, der den Fuß umhüllt und schützt. Herkömmliche Sportschuhe haben meist einen Schaft aus Leder, Nylon oder wasserdichten Membranen.
Die Brandsohle (2) ist eine aus wasserdichter Hartpappe bestehende Sohlenschicht, die auf die Zwischensohle aufgeklebt wird und den Schaft mit der Zwischensohle verbindet.
Zwischen Laufsohle und Brandsohle befindet sich die Zwischensohle (3) oder Mittelsohle. Sie ist meist aus EVA (Ethyl-Vinyl-Acetat) oder PU (Poly-Urethan) hergestellt und hat die Hauptdämpfungsfunktion.
In die Zwischensohle sind – herstellerspezifisch – die unterschiedlichsten Dämpfungssysteme (5) eingearbeitet. Beispielsweise findet man unter der Ferse luft- oder gelgefüllte Kammern, oder Wabensysteme. Teilweise bestehen die Zwischensohlen im Fersenbereich auch aus reinem PU oder reinem EVA.

Mehr als 90% der Bundesbürger haben Fehlstellungen der Füße. In den wenigsten Fällen sind diese Fehlstellungen krankhaft oder verirsachen Beschwerden. Einen Überblick über die häufigsten Fehlformen wollen wir Ihnen an dieser Stelle geben.

Knickfuß (pes valgus)
Entsteht, wenn das Fersenbein (Calcaneus) bei Belastung stark nach innen (medial) knickt. Dadurch tritt der Innenknöchel (Schienbeinkopf) deutlich hervor. Ursache: Schwäche des Band- und Kapselapparates des oberen Sprunggelenkes, Schwäche der am Längsgewölbe ansetzenden Muskulatur (Tibialis anterior und posterior), Faktoren oft angeboren. Folgen: durch das ständige Abkippen des Fersenbeins nach medial (Valgisieren) wird auf die dort ansetzende Achillessehne ein periodischer Zug ausgeübt, Schmerzen am Achillessehnenansatz oder im Sehnengleitgewebe können auftreten.

Abbildung: Fußskelett des rechten Fusses von hinten. Die durchgezogene Linie markiert die Längsachse des Calcaneus (“X”, Fersenbein) beim normalen Fuß und damit auch etwa die Richtung der Achillessehne (Pfeil). Die gestrichelte Kontur zeigt den beim Knickfuß abgekippten Calcaneus. Seine Längsachse (gestrichelte Linie) und die Achillessehne (Pfeil) bilden einen großen Winkel.

Wenn der Körper aus dem Lot gerät …
… wie Probleme der Körperstatik den Jugendsportler beeinflussen
Dr. rer. nat. Oliver Ludwig

Nicht jeder Mensch ist genau gleich gebaut. Das Skelettsystem kann viele Varianten der „Norm“ aufweisen, die nicht krankhaft sind, die aber die Haltung und Bewegung negativ beeinflussen können.
Besonders kritisch ist dabei die Wachstumsphase von Jugendlichen im Alter von 12 – 15 Jahren. Trainer beobachten hin und wieder, dass ihre B-, C- oder D-Jugendspieler nach der Sommerpause körperlich völlig verändert im Training erscheinen. Eine starke Wachstumszunahme hat aber oft ihren Preis: die Muskulatur verkürzt, die Körperhaltung, Koordination und Motorik haben sich innerhalb weniger Wochen verschlechtert.
Solche wachstumsbedingten Veränderungen der Körperstatik sind auch für den Trainer erkennbar, der gegebenenfalls zu Physiotherapeut oder Arzt kanalisieren sollte.